Ja, die Zeit fliegt förmlich an einem vorbei. Wurde gestern noch Arthas eiskalt gemacht, so muss man sich jetzt schon auf Todesschwingenjagd begeben. Titanisch ist und wird es in jedem Fall. Also: Arbeit, arbeit, arbeit und lasst die Spiele beginnen.
Wieder einmal Zeit für Ryduhl aus der Schublade geholt zu werden. Er war in Naxxramas, hat sich in Nordrend herumgetrieben, hatte Spaß in der einen oder anderen weiteren Instanz und bereitet sich jetzt darauf vor, in die alten Länder zurückzugehen.
Im Gegensatz zu WotLK läuft dieses mal aber die Installation wenigstens flauschig: Wer sein WoW jetzt startet, kriegt mit dem WoW Patch 4.0.3a schon (fast) alles für Cataclysm mitgeliefert. Also endlich kein Warten auf die Installation, sondern sofortiges los-leveln.
Das wird Ryduhl dann ab dem 7. Dezember tun: Leveln. Auch dieses Mal ist der Urlaubsantrag unterschrieben, auch dieses mal wird ein paar Tage das neue AddOn - dieses mal Cataclysm - Ryduhl stark beschäftigen. Ich bin gespannt, wie es ihm gehen wird. Spaß steht aber auf jeden Fall im Vordergrund, deshalb wird auch über Neues und Kurioses berichtet. Und es gibt auch dieses mal Kochrezepte mit Zubereitung und Zutaten aus der Region, angefangen mit einem Rezept aus der Gegend um Brill. Stay tuned!
Wie einer mit wenig Zeit auszog, das Beste aus dem Anfang von Cataclysm zu machen.
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Sonntag, 28. November 2010
Donnerstag, 1. Oktober 2009
Und die Erweiterung zu den Knödeln: Tipps
Beim letzten mal haben wir ja über Zwergensemmelknödel und deren Zubereitung philosophiert. Hier nun zwei Tipps, was man denn so mit übrig gebliebenen Knödeln machen kann, wenn man sie nicht wegwerfen will... .
Tipp 1: Eier mit Röstknödel zum Frühstück
Gerade wenn man Knödel vom Vortag übrig hat, kann man sich ein leckeres und schnell zubereitetes Knödelgericht anfertigen. Gebraucht werden laut Einkaufszettel lediglich
Einkaufszettel:
- Ein bis zwei Knödel
- Zwei bis drei Eier, je nach Geschmack und Knödelmenge
- Eine halbe Zwiebel
- Etwas Butter, wer will noch ein bisschen Petersilie
- Salz und Pfeffer
Zubereitung:
Die Zwiebeln in kleine Würfel schneiden und mit der Butter in einer Pfanne anbraten. Die Eier in ein Glas aufschlagen, salzen, pfeffern und gut durch rühren.
Halbierte Knödel in circa einen Zentimeter dicke Scheiben aufschneiden und zu den Zwiebeln in die Pfanne geben. Alles gut anrösten lassen, bei Bedarf noch etwas Butter hinzugeben. Haben die Knödelscheiben Farbe angenommen, so gibt man die Eier unter ständigem rühren hinzu. Wenn die Eier durch die Wärme stocken, kann man, je nach Gusto, die Pfann vom Herd nehmen. Ich mag die Eier immer ein bisschen trockener gebraten... . Tipp: Dazu passen auch kleingeschnittene Champignons, die man gleich am Anfang zu den Zwiebeln gibt.
Guten Appetit!
Tipp 2: Knödelsalat in Essig und Öl zur Brotzeit
Auch hier werden übrig gebliebene Knödel benötigt, zwei bis drei Stück sind optimal, die Zubereitung fix.
Einkaufszettel:
- Zwei bis drei Knödel
- Eine Zwiebel
- Salz, Pfeffer, Essig (Sonnenblumen)Öl
Die Knödel halbieren und die Hälften in ein Zentimeter dicke Scheiben zerschneiden. Die
Zwiebeln ebenfalls halbieren und in dünne Halbkreise schneiden. Salz, Pfeffer, Essig und Öl in einer Schüssel anrühren und abschmecken. Die Marinade darf gerne etwas (zu) sauer und salzig schmecken. Die Zwiebelhalbringe hinzugeben und circa fünf Minuten ziehen lassen. Danach die Knödelscheiben hinzugeben und nochmals zehn Minuten ziehen lassen. Bei Bedaf nachsalzen und pfeffern, gegebenenfalls etwas Essig oder Öl hinzugeben.
Der Knödelsalat ist als Alternative zum (kalten) Schweinebraten gut geeignet.
Andere Rezepte von Ryduhl:
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Sonntag, 27. September 2009
Sturmgipfel-Knödel aus Zwergen-Semmeln
Mal wieder ein Rezept von Ryduhl, welches auf den Wegen zum Lich King gefunden wurde: Sturmgipfel-Semmelknödel (auch: Zwergensemmelknödel), das Rezept wurde einem toten Zwerg aus den toten, kalten Händen entrissen. Die Knödel dienen als Beilage oder leckeres Gericht (Tipps hierzu weiter unten).
Knödel-Grundrezept
Knödel-Grundrezept
Einkaufszettel:
- Acht altbackene Zwergensemmeln, alternativ auch 500g Knödelbrot
- Eine mittelgroße Zwiebel
- Zwei Eier
- Ein halber Bund Petersilie
- Ein viertel Liter Milch
- Salz und Pfeffer zum würzen
Die Semmeln der Höhe nach dünn zerschneiden, gut zerteilen und über Nacht liegen lassen. Die Milch erwärmen und über die Semmeln geben, das ganze zugedeckt zehn Minuten ziehen lassen. Nicht zu knapp salzen und pfeffern. Einen großen Topf mit Salzwasser aufstellen und zum kochen bringen.
Währenddessen die Zwiebeln in kleine Würfel schneiden und mit Butter scharf anbraten. Wenn die Zwiebeln glasig bis helbraun sind, diese vom Feuer nehmen und über die Semmlen verteilen. Die Petersilie klein hacken und dazugeben.
Zwei Eier darüber aufschlagen, die gesamte Masse gut durchmengen, sie sollte sich feucht aber nicht richtig nass anfühlen. Ist die Masse zu feucht, kann man Mehl hinzugeben, ist die Masse zu trocken, etwas Milch oder Wasser beimengen.
Kocht das Wasser so muss man mit angefeuchteten Fingern handgroße Knödel formen. Diese in das Wasser geben, die Temperatur herunterdrehen und 20 Minuten ziehen (nicht kochen!) lassen.
Fertig!
Andere Rezepte von Ryduhl:
Montag, 17. November 2008
Rezept: Grizzlyhügelgulasch
Auch heute bietet die Küche wieder Spezialitäten aus der Region, diesmal das weltbekannte Grizzlyhügelgulasch. Zwar sind die Grizzlyhügel reich an Flora und Fauna, die Umstände sind aber eher einfach gehalten, deswegen ist das Gulasch auch leicht zubereitet. Die Zubereitungszeit liegt bei ca. 25 - 30 Minuten, danach sollte das Gulasch noch etwas köcheln.
Einkaufszettel:
Zubereitung:
Die Zwiebeln schälen, in Würfel schneiden und mit dem Öl in einem großen Topf anbraten. Das Gulasch dazu geben und ca. 5 Minuten bei ständigem Umrühren anbraten lassen. Das ganze leicht salzen und pfeffern, nicht zu viel Salz verwenden, damit das Wasser nicht aus dem Fleisch gezogen wird und das Gulasch saftig bleibt.
Zwiebeln und Gulasch mit Rotwein, dann mit der Brühe ablöschen. Wenn man eine Pfefferoni zugeben will ist jetzt der geeignete Zeitpunkt. Alles gut mit Salz und Pfeffer abschmecken und so lange auf kleiner bis mittlerer Flamme köcheln lassen, bis die Zwiebeln verkocht sind.
Guten Appetit!
Einkaufszettel:
- 1kg Gulasch vom Grizzlybären, alternativ Gulasch vom Rind
- 1kg Zwiebeln
- 1-2 Esslöffel Mehl
- 2 Esslöffel Tomatenmark
- 3 große Schuß Öl, bevorzugt Sonnenblumenöl
- 1/2 Packung Paprikapulver (ca. 20g, scharf oder edelsüß)
- Ein Glas Rinderbrühe (0,2l)
- Ein Glas Rotwein (0,2l)
- Salz, Pfeffer
Zubereitung:
Die Zwiebeln schälen, in Würfel schneiden und mit dem Öl in einem großen Topf anbraten. Das Gulasch dazu geben und ca. 5 Minuten bei ständigem Umrühren anbraten lassen. Das ganze leicht salzen und pfeffern, nicht zu viel Salz verwenden, damit das Wasser nicht aus dem Fleisch gezogen wird und das Gulasch saftig bleibt.
Zwiebeln und Gulasch mit Rotwein, dann mit der Brühe ablöschen. Wenn man eine Pfefferoni zugeben will ist jetzt der geeignete Zeitpunkt. Alles gut mit Salz und Pfeffer abschmecken und so lange auf kleiner bis mittlerer Flamme köcheln lassen, bis die Zwiebeln verkocht sind.
Guten Appetit!
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Samstag, 15. November 2008
Rezept: Ryduhls Chili "Brennende Hexe"
In diesem Blog geht es eben nicht nur um das Wohlbefinden des virtuellen Ryduhl in World of Warcraft, sondern auch um das Wohlbefinden des realen Menschen vor dem Bildschirm, der ihn spielt. Deswegen wird nicht nur "geleveled" sondern auch gekocht. Und hier ist das erste Rezept dazu: Ryduhls Chili "Brennende Hexe". Zubereitungszeit ungefähr 30-45 Minuten, danach noch mindestens eine halbe Stunde köcheln lassen.
Einkaufszettel:
Die Zwiebeln schälen und in Würfel schneiden. Etwas Öl, hauptsächlich aber die Butter in einem großen Topf bei höchster Temperatur zergehen lassen. Wenn die Butter heiss ist die Zwiebeln im Topf glasig werden lassen. Sind die Zwiebeln glasig so werden sie mit dem Rotwein gelöscht (30 Sekunden im Wein köcheln lassen), das Hackfleisch und das restliche Öl beifügen und alles leicht salzen und pfeffern.
Die Hälfte der beabsichtigten Pfefferschotenmenge jetzt hinzugeben. Wer unsicher ist, wie scharf das Chili werden soll, entkernt die Pfefferschote und ist hier erst einmal sparsam. Alles bei kleiner Temperatur 15 Minuten köcheln lassen, ab und zu umrühren.
Nun die passierten Tomaten hinzugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und vorsichtig mit dem Rest der Pfefferschote nachwürzen. Achtung: Die Schärfe muss sich erst entfalten, also beim Würzen immer mal wieder pausieren und umrühren.
Als Beigabe empfehle ich Baguette und ein geschmacksstarkes Bier beziehungsweise einen starken Rotwein, wie den spanischen Rioja.
Einkaufszettel:
- 500g Raptorfleischhack, wenn nicht verfügbar reicht auch Schweine- oder Rinderhack
- 2 mittelgroße Zwiebeln
- 500ml passierte Tomaten (eine große Packung)
- 2 Dosen Chilibohnen (die besten sind die, die schon in Chili/Tomatensoße kommen)
- 1 Dose Mais
- 2-3 Tomaten
- 1 Pfefferschote oder Pepperoni (die scharfen)
- 1 Paprika
- 1 Knoblauchzehe (auch gerne mehr, je nach Geschmack und Kusslaune)
- Öl (am besten Sonnenblumenöl oder Rapsöl, da diese wenig Eigengeschmack besitzen)
- Zwei Löffel Butter
- Salz, Pfeffer
- Wer will: 1 Glas Rotwein
Tip: Die "Brennende Hexe" schmeckt am besten, wenn sie immer wieder angezündet wird. Also ruhig auch mal eine größere Portion machen, eventuell sogar Portionen einfrieren und (fast) beliebig oft aufwärmen.Zubereitung:
Die Zwiebeln schälen und in Würfel schneiden. Etwas Öl, hauptsächlich aber die Butter in einem großen Topf bei höchster Temperatur zergehen lassen. Wenn die Butter heiss ist die Zwiebeln im Topf glasig werden lassen. Sind die Zwiebeln glasig so werden sie mit dem Rotwein gelöscht (30 Sekunden im Wein köcheln lassen), das Hackfleisch und das restliche Öl beifügen und alles leicht salzen und pfeffern.
Tip: Beim Zufügen des Fleisches dieses sofort mit einem Löfel oder einer Gabel gut durchrühren, bis es angebraten ist. So wird das Fleisch später besser im Chili verteilt und entfaltet mehr Geschmack. Das ist auch der Grund warum die brennende Hexe mit relativ wenig Fleisch auskommt.Ist das Fleisch durchgezogen werden der Mais, die Paprika und die Tomaten in Würfel geschnitten und zugegeben. Die Tomaten vorher salzen. 2 Minuten ziehen lassen, dann die Chilibohnen hinzugeben. Jetzt den Knoblauch fein hacken, beifügen und alles nochmals salzen.
Die Hälfte der beabsichtigten Pfefferschotenmenge jetzt hinzugeben. Wer unsicher ist, wie scharf das Chili werden soll, entkernt die Pfefferschote und ist hier erst einmal sparsam. Alles bei kleiner Temperatur 15 Minuten köcheln lassen, ab und zu umrühren.
Nun die passierten Tomaten hinzugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und vorsichtig mit dem Rest der Pfefferschote nachwürzen. Achtung: Die Schärfe muss sich erst entfalten, also beim Würzen immer mal wieder pausieren und umrühren.
Als Beigabe empfehle ich Baguette und ein geschmacksstarkes Bier beziehungsweise einen starken Rotwein, wie den spanischen Rioja.
Ich wünsche guten Appetit mit der "brennenden Hexe".
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