Sonntag, 28. November 2010

Rasen der lebenden Toten: WoW Cataclysm Minigame á la Plants vs. Zombies

Wie bereitet man sich auf Cataclysm vor? Man leert die Taschen, kratzt seine letzten Goldreserven zusammen oder spielt zur Abwechslung eine Runde "Peacebloom vs. Ghouls". Kommt euch bekannt vor? Ja, das ist beabsichtigt.

Brazier der Botaniker erwartet Euch seit Patch 4.0.3a in Cataclysm mit seinen Pflanzen bei den Koordinaten 33:49 im Vorgebirge des Hügellands

Abgesehen vom coolen Namen "Rasen der lebenden Toten": Wie funktioniert das?

Man konnte Blizzard eigentlich nie vorwerfen, dass sie sich nichts einfallen lassen. In "WoW Cataclysm" aber haben sie tatsächlich ein Mini-Spiel eingebaut, welches ich als Original schon sehr gern mochte: Plants vs. Zombies. Es handelt sich um ein Tower Defense-Klon, so ähnlich wie der Klassiker Desktop Tower Defense. Die Spielidee ist hier immer gleich, man darf die Feinde nicht durch die eigenen Reihen kommen lassen.
Weiter unten sind "Ryduhls goldene Peacebloom-Tipps" aufgelistet, für die, die das Abenteuer schnell hinter sich bringen und den einen oder anderen Ratschlag wollen.

Weiter in der Questreihe: Ein typischer Aufbau: Links Sonnenblumen, mittig  die Reihenverteidigung, vorne Schlingen. Rechts werden die Großen gleichzeitig mit einer tickenden Kürbisbombe bekämpft...

Die "Quest"-Reihe, die aus fünf Quests besteht, kann jeder Charakter ab Level 20 annehmen. Sie steht sowohl der Horde als auch der Allianz zur Verfügung und wird komplett von Brazier dem Botaniker vergeben (endlich kein herumlaufen). Nach dem Annehmen des ersten Quests wird eine Art kleines "Tutorial" angespielt, welches zeigt, wie man Pflanzen auf die Felder setzt und (mit Rechtsklick) die "Sonnenstrahlen" lootet (aufsammelt), um sich weitere Pflanzen zu kaufen. Am Anfang hat man eine Pflanze, die einfach nur auf Zombies schießt. Nach und nach kommen weitere Pflanzen hinzu, die Slotreihe am unteren Bildschirmrand füllt sich auf sechs verschiedene Pflanzenarten, die wohlüberlegt gepflanzt werden wollen.
Jede Pflanzenart hat einen Wert an "Sonnenstrahlkosten" und, nachdem sie gepflanzt wurde, einen Cooldown. Große Säcke schalten eine neue Pflanze frei, "Düngersäckchen", die manchmal auftauchen (grüne Kügelchen), erhöhen die Pflanzgeschwindigkeit für 15 Sekunden um 100 Prozent. Die fünf Quests von Brazier geben sogar Erfahrungspunkte, welche mit dem Charakterlevel skaliert Erfahrungspunkte und Gold abgeben.
Den Rest muss sich jeder fast selbst erspielen: Wie bei allen Arten von Tower Defense - Games kommt es hauptsächlich auf die eigenen Vorlieben und Taktiken an.

Der Lohn der Mühe: Die singende Sonnenblume als Pet im Rucksack.

Es sei aber nicht verschwiegen, dass es ein Pet zum Abschluss der Reihe gibt. Eine kleine singende Sonnenblume, die neben einem herläuft und die man aus dem Rucksack, äh, Entschuldigung, aus der Petleiste holen kann.

Rasen der lebenden Toten, ein Ryduhlmee

Nettes kleines Minigame, mal was Anderes als Brunnenfischen. Die Steuerung gestaltet sich für Fans von Plants vs. Zombies etwas hackelig, für die ist es aber sowieso auf jeden Fall ein Muss (und auch leicht zu knacken: Wer das Spiel gespielt hat meistert die Questreihe sicher beim ersten Mal mit Leichtigkeit).
Für alle Anderen hier...

Ryduhls goldene Peacebloom-Tipps:

  1. Brazier der Botaniker findet sich im Vorgebirge des Hügellands, Koordinaten 33:49 - ein mit WoW Patch 4.03a funktionierendes Koordinaten-Plugin findet ihr hier.
  2. Die Gegner kommen von rechts nach links, das heißt, dass ihr am besten links die Sonnenblumen und (etwas weiter) rechts die kämpfenden Pflanzen aufstellt.
  3. Eure Abwehrpflanzen sind in den sechs Plätzen (Slots) am unteren Bildschirm angeordnet. Wenn ihr eine angeklickt habt, dann könnt ihr diese in den 8 x 5 - Felder messenden Garten setzen. Extratipp: Rechts neben den sechs Slots seht ihr, wie viele Sonnenstrahlen ihr aufgesammelt habt.
  4. Eine Sonnenblume (Slot 1) "kostet" zwei gesammelte Sonnenstrahlen, die anderen Pflanzen werden - in der Slotleiste von links nach rechts - immer teurer.
  5. Mehr Sonnenblumen sorgen für schneller fallende Sonnenstrahlen - ist ja auch logisch, oder? Also: Sorgt immer dafür, zwischendurch Sonnenblumen zu pflanzen.
  6. Versucht mindestens zwei, wenn es geht drei Sonnenblumen gleich am Anfang in der Spalte ganz links anzubauen, wenn es geht sogar bevor der erste Zombie kommt. Ihr habt noch genug Zeit Sonnenstrahlen zu ernten und eine Schusspflanze in eine der mittleren Spalten zu setzen, die dann den Zombie abfangen kann.
  7. Es gibt zwei Arten von in einer Reihe nach vorne und hinten schießenden Pflanzen (Slot 2 und 3). Wenn möglich, nehmt pro Reihe immer eine der schießenden Pflanzen, die die Zombies gleichzeitig einfrieren und damit verlangsamen (Slot 3).
  8. Achtet auf euren Platz auf dem Rasen, denn habt ihr einmal ein Quadrat vergeben, dann könnt ihr keine weitere Pflanze mehr dort pflanzen (es sei denn ein Zombie reißt sie ein). Deshalb macht es oft mehr Sinn ein bisschen zu "sparen", um dann gleich ein Stück weiter vorne eine Schlingenranke (Slot 5) zu pflanzen. Extratipp: Diese greifen nicht nur Zombies in der eigenen Reihe an!
  9. Die ultimative Waffe ist übrigens eine Kürbisbombe (Slot 6), sie hat aber einen Cooldown von 25 Sekunden. Solltet ihr in den einfacheren Quests mal in Bedrängnis kommen und viele Zombies auf einem Haufen stehen, dann pflanzt eine Kürbisbombe in deren Mitte. Beim Endboss empfiehlt sich, die Kürbisbombe hauptsächlich für ihn zu benutzen.
  10. Nein, es gibt keine Tipps zum Endboss. Das wäre ja irgendwie gespoilert. Aber eines sei verraten: Pflanzt genug Sonnenblumen und haltet die Kürbisbombe auf dem Boss auf Cooldown... .
Momentan ist die Questreihe leider nach Abschluss nicht wiederholbar, also: Genießt es von Anfang an. Aber mit dem echten Erscheinen von "WoW Cataclysm" am 7. Dezember ist geplant, dass man Erfolge erzielen kann, wenn man in einer Art Endlosspiel lange aushält (das werde ich mir dann genauer ansehen ;-).

Wer "üben" will dem sei noch das Original Plants vs. Zombies, online und ohne Installation, dafür mit Werbung zum (an)spielen. Es gibt auch eine freie Downloadvariante, in dieser kann man eine halbe Stunde Plants vs. Zombies spielen.

Aus WotLK wird Cataclysm: Neues Update, neues Glück

Ja, die Zeit fliegt förmlich an einem vorbei. Wurde gestern noch Arthas eiskalt gemacht, so muss man sich jetzt schon auf Todesschwingenjagd begeben. Titanisch ist und wird es in jedem Fall. Also: Arbeit, arbeit, arbeit und lasst die Spiele beginnen.

Wieder einmal Zeit für Ryduhl aus der Schublade geholt zu werden. Er war in Naxxramas, hat sich in Nordrend herumgetrieben, hatte Spaß in der einen oder anderen weiteren Instanz und bereitet sich jetzt darauf vor, in die alten Länder zurückzugehen.

Im Gegensatz zu WotLK läuft dieses mal aber die Installation wenigstens flauschig: Wer sein WoW jetzt startet, kriegt mit dem WoW Patch 4.0.3a schon (fast) alles für Cataclysm mitgeliefert. Also endlich kein Warten auf die Installation, sondern sofortiges los-leveln.

Das wird Ryduhl dann ab dem 7. Dezember tun: Leveln. Auch dieses Mal ist der Urlaubsantrag unterschrieben, auch dieses mal wird ein paar Tage das neue AddOn - dieses mal Cataclysm - Ryduhl stark beschäftigen. Ich bin gespannt, wie es ihm gehen wird. Spaß steht aber auf jeden Fall im Vordergrund, deshalb wird auch über Neues und Kurioses berichtet. Und es gibt auch dieses mal Kochrezepte mit Zubereitung und Zutaten aus der Region, angefangen mit einem Rezept aus der Gegend um Brill. Stay tuned!

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Und die Erweiterung zu den Knödeln: Tipps

Beim letzten mal haben wir ja über Zwergensemmelknödel und deren Zubereitung philosophiert. Hier nun zwei Tipps, was man denn so mit übrig gebliebenen Knödeln machen kann, wenn man sie nicht wegwerfen will... .

Tipp 1: Eier mit Röstknödel zum Frühstück

Gerade wenn man Knödel vom Vortag übrig hat, kann man sich ein leckeres und schnell zubereitetes Knödelgericht anfertigen. Gebraucht werden laut Einkaufszettel lediglich

Einkaufszettel:
  • Ein bis zwei Knödel
  • Zwei bis drei Eier, je nach Geschmack und Knödelmenge
  • Eine halbe Zwiebel
  • Etwas Butter, wer will noch ein bisschen Petersilie
  • Salz und Pfeffer
Zubereitung:

Die Zwiebeln in kleine Würfel schneiden und mit der Butter in einer Pfanne anbraten. Die Eier in ein Glas aufschlagen, salzen, pfeffern und gut durch rühren.
Halbierte Knödel in circa einen Zentimeter dicke Scheiben aufschneiden und zu den Zwiebeln in die Pfanne geben. Alles gut anrösten lassen, bei Bedarf noch etwas Butter hinzugeben. Haben die Knödelscheiben Farbe angenommen, so gibt man die Eier unter ständigem rühren hinzu. Wenn die Eier durch die Wärme stocken, kann man, je nach Gusto, die Pfann vom Herd nehmen. Ich mag die Eier immer ein bisschen trockener gebraten... . Tipp: Dazu passen auch kleingeschnittene Champignons, die man gleich am Anfang zu den Zwiebeln gibt.

Guten Appetit!

Tipp 2: Knödelsalat in Essig und Öl zur Brotzeit

Auch hier werden übrig gebliebene Knödel benötigt, zwei bis drei Stück sind optimal, die Zubereitung fix.

Einkaufszettel:
  • Zwei bis drei Knödel
  • Eine Zwiebel
  • Salz, Pfeffer, Essig (Sonnenblumen)Öl
Die Knödel halbieren und die Hälften in ein Zentimeter dicke Scheiben zerschneiden. Die
Zwiebeln ebenfalls halbieren und in dünne Halbkreise schneiden. Salz, Pfeffer, Essig und Öl in einer Schüssel anrühren und abschmecken. Die Marinade darf gerne etwas (zu) sauer und salzig schmecken. Die Zwiebelhalbringe hinzugeben und circa fünf Minuten ziehen lassen. Danach die Knödelscheiben hinzugeben und nochmals zehn Minuten ziehen lassen. Bei Bedaf nachsalzen und pfeffern, gegebenenfalls etwas Essig oder Öl hinzugeben.

Der Knödelsalat ist als Alternative zum (kalten) Schweinebraten gut geeignet.

Andere Rezepte von Ryduhl:
Der schönste Ort für CMS-Bewohner: Hommingberg.